Arts-Scène Diffusion

Helmut Peters, 2007

Camille Saint-Saëns wird nur in strenger Auswahl und dies auch lieder viel zu wenig gespielt. Entdeckenswert sind die von Bertrand und Amoyel hier so lebendig eingespielten Cellowerke, allen voran die schillernde erste cello- sonate in ihrer Beethoven verwandten, aber im zweiten satz auch an den tschechischen Kollegen Smetana erinnernden stilistik. Wie stark ist der kontrast dieser dichten kompositorischen Anlagen zu den knappen, fast salonmusikartigen stücken dieses komponisten, die die beiden hochengagierten Interpreten mit gleicher liebe und hingabe gestalten.